24.03.2020

Aktuelle Information - FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND

Aktuelle Information - FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND

Den Rückgang des Börsenkurses in den vergangenen Tagen haben wir ebenso beobachtet, wenngleich er mit einem maximalen Rückgang von 13% im Vergleich zu den Aktienwerten verhältnismäßig gering war. Wir begründen diese Reaktion mit der allgemeinen Verunsicherung an den Börsen sowie mit dem Bestreben, kurzfristig Liquidität generieren zu müssen. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich der Börsenkurs des FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND in den nächsten Wochen wieder stabilisieren wird.

Außerdem ist der Börsenhandel nicht der reguläre Handelsplatz für Anteile an offenen Immobilienfonds. Der reguläre Handel läuft über die KVG zu den dort gültigen Kursen. Der Anteilspreis des Fonds wird durch den Wert der Immobilien bestimmt. Er ist stabil und weist keine Schwankungen auf. Unserer Meinung nach ist in der nächsten Zeit kein nennenswerter Rückgang zu erwarten.

Hinsichtlich der allgemeinen Verunsicherung an den Märkten teilen wir die Auffassung von ARD-Börsenexperten, dass Immobilien in der Krise „ein Fels in der Brandung“ sein können. Im Vergleich zu Aktien sind offene Immobilienfonds eine sehr schwankungsarme Asset-Klasse. Die Immobilienbranche ist laut den Experten von der Corona-Krise kaum betroffen. Insbesondere Wohnimmobilien werden hierbei als die krisensicherste Asset-Klasse angesehen.


https://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/immobilienbranche-fels-in-der-brandung100.html

Anders als in der Finanzkrise verzeichnen die offenen Immobilienfonds zuletzt keine nennenswerten Abflüsse. Die gesetzlichen Regelungen des KAGB, die nach der Finanzkrise eingeführt wurden, scheinen sich in der aktuellen Situation zu bewähren.
Wir konnten in den letzten Tagen zwar einen deutlichen Rückgang der täglichen Anteil-Order verzeichnen, haben aber keine Kündigungen mit erheblichem Ausmaß erhalten.
Für die Liquidität des Fonds hat der verhaltene Mittelzufluss aktuell keine Auswirkungen. Wir sind nach wie vor gut aufgestellt, die gesetzlich notwendige Mindestliquidität ist gesichert und die Mittel für anstehende Kaufpreiszahlungen der im Bau befindlichen Objekte sind vorhanden.

Da derzeit keiner vorhersehen kann, wie sich diese Corona-Krise auf den allgemeinen Immobilienmarkt auswirkt, haben wir aktuell unsere Ankaufsaktivitäten auf Hold gesetzt. Wir führen weiter Ankaufsgespräche, werden jedoch in den nächsten Wochen keine verbindlichen Zusagen abgeben und keine Abschlüsse forcieren.

Für unsere Fondsobjekte können wir aktuell noch keine negativen Auswirkungen bei der Vermietung der Bestandsobjekte feststellen. Die Vorgehensweise für die Vermietung von Bestandswohnungen erfolgt jedoch verändert, Besichtigungen im bewohnten Zustand werden vermieden, wir nutzen verstärkt elektronische Medien.

Da auch unsere Mieter von Kurzarbeit und ausfallenden Einnahmen betroffen sind, sind steigende Mietrückstände absehbar. Mit den Mietern werden wir individuell nach alternativen Zahlungsmöglichkeiten suchen (bspw. Ratenzahlung, Mietstundung etc.), die gesetzlichen Regelungen werden wie immer eingehalten. Die Mieter können zudem auf die von der Bundesregierung angekündigten Unterstützungsleistungen zurückgreifen. Im Gegenzug erwarten wir eine niedrigere Fluktuation, wodurch wiederum Kosten gesenkt werden.

Bei den gewerblich genutzten Einheiten, die im FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND nur eine Ergänzung des Portfolios darstellen, unterscheiden wir zwischen den Nutzungen, die von den Einschränkungen der Bundesregierung betroffen sind und jenen, für die Corona-Krise keine oder nur geringe Auswirkungen hat.

In Summe sind bei den gewerblichen Einheiten 60% der Mieteinnahmen (Pflegeheime, Arztpraxen) nicht von den Einschränkungen der Bundesregierung betroffen, so dass wir auch hier keine größeren Auswirkungen befürchten.
Von den Mietern gibt es aktuell vereinzelte Anfragen, aber noch keine Ankündigungen von Zahlungsstopps. Der nächste Zeitpunkt zur Zahlung der Miete ist Anfang April 2020 – erst dann werden wir erkennen können, ob es zu Mietausfällen kommt und wie erheblich diese sein werden.

Wir werden im Gespräch mit den einzelnen Mietern prüfen, in wie weit die geplanten Regelungen der Bundesregierung Entlastung bringen können.

Auf die aktuelle Neubautätigkeit sehen wir zunächst keine Auswirkungen der Corona-Pandemie, aktuell läuft die Bautätigkeit auf den Baustellen weiter. Für die Zukunft können wir und unsere Partner jedoch aktuell noch nicht abschätzen, ob es zu Verzögerungen wegen Lieferengpässen und Personalknappheit kommen wird.

Zu guter Letzt: unser offener Immobilien-Publikumsfonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND hat sich in den vergangenen Jahren immer über kontinuierliche Ausschüttungen für unsere Anleger ausgezeichnet. Das möchten wir auch für die Zukunft so halten. Das laufende Geschäftsjahr wird am 30.4.2020 enden. Aufgrund der bisherigen wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr gehen wir davon aus, wieder 1,30 € je Anteil ausschütten zu können. Dabei wird es uns voraussichtlich gelingen, zusätzlich Reserven für etwaige Risiken zu bilden.


In diesem Sinne, bleiben Sie gesund, viele Grüße

das Team vom FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND

 

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