13.08.2020

Was ist eigentlich ... ein Publikumsfonds? Was sind seine Hauptmerkmale?

Investmentfonds teilen sich durch ihren jeweiligen Anlegerkreis in zwei Gruppen ein: Publikumsfonds und Spezialfonds bzw. geschlossene Fonds.

Der Publikumsfonds zeichnet sich dadurch aus, dass der Anlegerkreis keinen Beschränkungen unterliegt. Wie das Wort „Publikum“ schon andeutet, kann jede Privatperson, wie vermögende Privatinvestoren und Kleinanleger, Fonds Anteile erwerben. Der Einstieg ist für fast jeden Sparer möglich, da bereits mit kleinen Summen, ab 25 EUR, Anteile erworben werden können. Ein weiteres Merkmal des Publikumsfonds ist die unbeschränkte Ausgabe von Anteilen. Die Ausgabe wird der Nachfrage angepasst und ist unbegrenzt.

Der Spezialfonds bildet das Gegenstück zum Publikumsfonds. Hier ist der Anlegerkreis beschränkt. Dieser Fonds ist für Privatpersonen nicht zugänglich, sondern ausschließlich für institutionelle Anleger, wie Versicherungsgesellschaften, Banken, Pensionskassen, Stiftungen oder Konzerne konzipiert. Geschlossene Fonds werden oftmals aufgelegt, um Kapital für Großprojekte zu sammeln – zum Beispiel für Immobilien, Medien oder Sachwerte.

Ein großer Vorteil des Publikumsfonds besteht demnach in der Risikostreuung der Geldanlage gegenüber der Investition in einzelne Titel oder geschlossenen Fonds. Der Verwalter eines Publikumsfonds wählt und stellt die Geldanlagen sorgfältig zusammen, durch die Aufteilung der Beträge auf verschiedene Wertpapiere oder Objekte wird das mit den einzelnen Geldanlagen verbundene Risiko gesenkt und eine breite Diversifizierung entsteht.

Stand: 13.08.2020

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