Offene Immobilien-Fonds

Offene Immobilien-Publikumsfonds sind Investmentfonds, die es Kapitalanlegern ermöglichen, sich mit verhältnismäßig kleinen Beträgen an Immobilien zu beteiligen. So sind Immobilien-Fonds eine Alternative für Anleger, die keine einzelne Immobilie – Haus oder Eigentums­wohnung – kaufen möchten, sondern sich mit bestimmten Geldbeträgen an Immobilienpaketen beteiligen und von den daraus erzielten Renditen profitieren.

Die offenen Immobilien-Fonds investieren das Geld der Anleger über­wiegend in Immobilien: Büro­gebäude, Shoppingcenter, Hotels oder aber in Wohnimmobilien. Ziel ist es, durch Mieterträge und Wertsteigerungen der Objekte Erträge zu erwirtschaften. Aus Gründen der Risikostreuung sind in den Fonds oft mehrere Dutzend verschiedene Objekte aus unterschiedlichen Standorten, Ländern und Regionen enthalten.

Offene Immobilien-Publikumsfonds wie FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND sind klassische Anlagealternativen mit einer langfristigen Anlagestrategie. Sie streben regelmäßige Erträge und einen kontinuierlichen Wertzuwachs an. Dafür sorgen unter anderem die Vorgaben des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) mit 24 Monate Mindesthaltefrist, 12-monatigen Rückgabefrist, Liquiditätsvorschriften, begrenzter Fremdfinanzierungsoption und vierteljährlicher Bewertung der Immobilien durch unabhängige externe Bewerter. FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND bietet auch für private Anlagebeträge die Option, Anteile an einem breit gestreuten Immobilienportfolio mit der Ertragskraft aus einer Vielzahl von Mietverträgen zu erwerben.

Regelungen des offenen Immobilien-Publikumsfonds nach dem KAGB

Die geltenden Mindesthalte- und Rückgabefristen sichern den FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND gegen unvorhersehbare Anteilrückgaben ab, die die vorhandene Liquidität übertreffen können. Es besteht unter anderem eine einheitliche 24-monatige Mindesthalte- und eine 12-monatige Rückgabefrist für alle Anleger. Dies dient der mittelfristigen Liquiditätsplanung. Eventuell erforderliche Immobilienverkäufe können hierdurch mit Vorlauf geplant und angestoßen werden. Mit Einführung des KAGB wurde der bis dahin erforderliche Sachverständigenausschuss durch mindestens zwei voneinander unabhängige externe Bewerter abgelöst. Ferner ist der Wert der Vermögensgegenstände nunmehr vierteljährlich zu ermitteln. Die vorgenannten Neuerungen durch das KAGB haben den Anlegerschutz weiter erhöht.

Bedeutung ausgewählter Regelungen des KAGB im Überblick

Für den Anleger:

  • Gleichbehandlung der Anleger
  • Anleger können grundsätzlich bewertungstäglich das Recht zur Rückgabe ihrer Anteile ausüben, vorbehaltlich der Einhaltung etwaiger Mindesthalte- und Rückgabefristen
  • Diverse Anlegerschützende investmentrechtliche Vorgaben

Für den einzelnen Fonds:

  • Ausgerichtet auf langfristig orientierte Anleger
  • Bessere Planbarkeit beim Liquiditätsmanagement durch gesetzliche Mindeshalte- und Rückgabefristen auch im Fall größerer Anteilrückgaben

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