FAQ

Das Produkt

Was ist FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND?

FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND ist ein offener Immobilien-Publikumsfonds nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB).

Was ist ein offener Immobilien-Fonds?

Offene Immobilien-Fonds sind Investmentfonds, die es Kapitalanlegern ermöglichen, sich mit verhältnismäßig kleinen Beträgen an Immobilien zu beteiligen. Die offenen Immobilien-Fonds investieren das Geld der Anleger überwiegend in Immobilien: Bürogebäude, Shoppingcenter, Hotels oder aber in Wohnimmobilien. Ziel ist es, durch Mieterträge und Wertsteigerungen der Objekte Erträge zu erwirtschaften. Aus Gründen der Risikostreuung sind in den Fonds oft mehrere Dutzend verschiedene Objekte aus unterschiedlichen Standorten, Ländern und Regionen enthalten.

Was sind die Unterschiede zu geschlossenen Immobilien-Fonds?

Anders als offene Immobilien-Fonds werden geschlossene Immobilien-Fonds in der Regel für einzelne Immobilien aufgelegt. Damit kann das Prinzip der Risikostreuung nicht beachtet werden. Geschlossene Immobilien-Fonds sind außerdem nicht verpflichtet, Anteile zurückzunehmen. Die Anteile können nur verkauft werden, wenn ein Käufer hierfür gefunden wird.

Worin investiert FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND?

FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND investiert überwiegend in klassische Wohnimmobilien auf dem deutschen Markt. Dabei verfolgt das Fondsmanagement den strategischen Ansatz, Wohnen in seiner Gesamtheit und auf allen Ebenen zu betrachten. Neben den reinen Wohngebäuden ergänzen das Portfolio des FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND deshalb auch Wohn- und Geschäftshäuser, Senioren- und Studentenwohnanlagen, Stadtteilzentren mit Shoppingangeboten, Ärztehäuser sowie Immobilien mit wohnnaher Nutzung wie Pflegeheime.

Akteure

Welche Firmen sind bei FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND vorwiegend beteiligt?

Kapitalverwaltungsgesellschaft ist die Firma IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH aus Hamburg. Diese ist ausschließlich auf die Auflage und Administration von Immobilien-Fonds für Dritte fokussiert. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 2009 hat sich IntReal zu einer der führenden Immobilien-Service-KVG en in Deutschland entwickelt.

Asset Manager ist die Firma INDUSTRIA WOHNEN GmbH aus Frankfurt am Main. Wir sind spezialisiert auf wohnwirtschaftliche Investitionen in Deutschland. Als Tochtergesellschaft der Degussa Bank realisieren wir unsere Investitionen gemeinsam mit dem Verbund der M.M.Warburg.

Was ist eine KVG (Kapitalverwaltungsgesellschaft)?

Eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist gemäß § 17 Kapitalanlagegesetzbuch ein Unternehmen mit satzungsmäßigem Sitz und Hauptverwaltung im Inland, deren Geschäftsbetrieb z.B. darauf gerichtet ist, inländische Investmentvermögen zu verwalten.

Erwerb / Kosten

Wie kann ich Anteile an FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND erwerben?

Als Privatanleger haben Sie die Möglichkeit, Anteile des Immobilien-Fonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND u.a bei der Degussa Bank AG, bei M.M.Warburg & CO, der Sparkasse Werra-Meißner, der Sparkasse Groß-Gerau oder der Pax-Bank eG zu erwerben. Sie können weiterhin Fondsanteile über die Börse (Freiverkehr Börsenplatz Frankfurt) erwerben.

Was versteht man unter Cash-Call / Cash-Stop?

Im Rahmen der Liquiditätssteuerung arbeitet der Fonds mit der sogenannten "Cash-Call-/Cash-Stop-Strategie". Das bedeutet, dass Sie als Kunde ausschließlich zu vorgegebenen Zeiträumen (Cash-Call) Anteile am Fonds zeichnen können. Wurde das entsprechende Eigenkapital erreicht, wird die Ausgabe weiterer Anteile vorübergehend ausgesetzt (Cash-Stop).
Hintergrund dieses Vorgehens ist die Vermeidung von zu hohen Liquiditätszuflüssen, die im heutigen Zinsumfeld die Fondsperformance belasten würden.

Gibt es einen Mindestanlagebetrag?

Die Mindestanlage ist ein Fondsanteil.

Wo erfahre ich den Anteilwert?

Dieser wird unter www.fokus-wohnen-deutschland.de oder auch unter www.intreal.de börsentäglich aktuell veröffentlicht.

Wie ergibt sich der Anteilwert?

Der Preis von Anteilen ergibt sich aus den im Fonds enthaltenen Vermögensgegenständen, geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Anteile. Der Anteilspreis wird börsentäglich veröffentlicht.

Welche Kosten fallen bei der Anlage in FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND an?

Beim Kauf von Anteilen an FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND fallen regelmäßig Ausgabeaufschläge an. Die Höhe des Ausgabeaufschlages kann bei der Bank erfragt werden - die maximale Höhe beträgt 5 %.

Des Weiteren berechnen Banken und Sparkassen für die Verwahrung der Anteile Depotgebühren. Die Rückgabe von Anteilen an die Fondsgesellschaft kostet nichts.

Über weitere Kosten, die dem Fonds in Rechnung gestellt werden, wie z.B. die anfallende Verwaltungsvergütung, informiert der Verkaufsprospekt.

Veräußerung

Welche Kündigungsfristen sind einzuhalten?

Die Kündigungsfrist für Anteile am offenen Immobilien-Fonds FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND ist durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) geregelt und beträgt 12 Monate. Zu beachten ist weiterhin die Mindesthaltedauer von 24 Monaten, welche erfüllt sein muss.

Kann ich bereits vor Ablauf der 24-monatigen Mindesthaltefrist eine unwiderrufliche Rückgabeerklärung abgeben?

Ja, die Mindesthaltefrist von 24 Monaten muss erst bei Rückgabe der Anteile erfüllt sein, nicht aber zum Zeitpunkt der Abgabe der Rückgabeerklärung.

Wie ergibt sich der Rücknahmepreis?

Der Rücknahmepreis von Anteilen ergibt sich aus den im Fonds enthaltenen Vermögensgegenständen, geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Anteile. Er wird börsentäglich veröffentlicht. Zu diesem Preis muss die Fondsgesellschaft die Anteile vom Anleger zurücknehmen.

Ausschüttung

Wann erfolgt die Ausschüttung?

Die Ausschüttung bei FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND erfolgt jährlich, unmittelbar nach Bekanntmachung des Jahresberichts. Der Jahresbericht wird spätestens 6 Monate nach dem 30. April veröffentlicht.

Steuerliche Themen

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag weisen Sie Ihre Bank an, anfallende Zinseinnahmen aus Kapitalerträgen vom automatischen Steuerabzug freizustellen. Der maximale Freistellungsauftrag liegt aktuell für Ledige bei 801,- EUR und für Verheiratete bei 1.602,- EUR. Ohne Freistellungsauftrag oder bei Überschreiten der Freibetragsgrenzen sind die Kreditinstitute verpflichtet, 25 % Kapitalertragsteuer (plus 5,5 % Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) aus jeglichen Zinserträgen an das zuständige Finanzamt abzuführen.

Wie hoch ist der steuerfreie Anteil an der Ausschüttung?

Die steuerliche Behandlung ist von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängig.

Informationen zur investmentrechtlichen Ausschüttung

Die Besteuerung von Investmentfonds ist zum 01.01.2018 neuen Regelungen unterworfen. Um eine doppelte Besteuerung der bis zum 31.12.2017 erwirtschafteten Erträge zu vermeiden, erfolgte zum 31.12.2017 eine Zwangsthesaurierung in deren Folge, am 15. Januar 2018 eine investmentrechtliche Zwischenausschüttung in Höhe von 0,12 EUR je Anteil durchgeführt wurde.

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