INDUSTRIA steigert Assets under Management 2025 um rund 700 Mio. Euro auf 6,3 Mrd. Euro

04. Februar 2026

Die INDUSTRIA Immobilien – Asset und Property Manager für deutsche Wohnimmobilien – hat im Jahr 2025 ihre Assets under Management (AuM) deutlich gesteigert. Die AuM des Frankfurter Unternehmens kletterten trotz eines herausfordernden Marktumfeldes von 5,6 Mrd. Euro Ende 2024 auf 6,3 Mrd. Euro per 31.12.2025 – ein Anstieg um rund 13 Prozent. Die Zahl der betreuten Wohn- und Gewerbeeinheiten stieg von ca. 21.800 auf rund 24.000.

Der Zuwachs geht unter anderem zurück auf die Übernahme von Asset und Property Management-Mandaten für Dritte, darunter zwei Mandate, die jeweils im Rahmen einer Neuausschreibung von Leistungen für bereits aufgelegte Wohnimmobilienfonds gewonnen werden konnten. Diese Mandate umfassen ein Volumen von ca. 230 Mio. Euro und rund 1.650 Wohneinheiten. Hinzu kommen weitere großvolumige Property Management-Mandate, die die INDUSTRIA im Verlauf von 2025 akquiriert hat. Auch die Transaktionen trugen zum Wachstum bei, da die Ankäufe die Verkäufe deutlich überstiegen.

Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer der INDUSTRIA, kommentiert:

„2025 war wie schon die Vorjahre herausfordernd für die INDUSTRIA. Vor diesem Hintergrund sind wir besonders stolz, dass es uns gelungen ist, die Assets under Management um rund 13 Prozent zu steigern. Wir haben das Jahr zudem genutzt, um neue Ideen voranzutreiben. So haben wir geprüft, ob und wie Wohnimmobilien, die in modularer Bauweise errichtet werden, für institutionelle Investoren als Investment in Frage kommen. Wir sind hier auf einem guten Weg und ich rechne damit, dass wir 2026 erfolgreiche Transaktionen und Projekte vermelden können.“

Ankäufe überstiegen 2025 Verkäufe deutlich

Die INDUSTRIA war mit ihren Transaktionen auf der Käufer- und Verkäuferseite aktiv. Das gesamte Transaktionsvolumen belief sich auf rund 168 Mio. Euro, davon entfielen rund 61 Mio. Euro auf Verkäufe und rund 107 Mio. Euro auf Ankäufe. Beispielsweise kaufte die INDUSTRIA im Mai mit dem so genannten Dreiklangportfolio 372 Wohneinheiten in den Großräumen Berlin, Frankfurt und Stuttgart an. Verkauft wurden im Gegenzug mehrere kleine Immobilien.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer der INDUSTRIA und verantwortlich für das Transaktionsgeschäft, sagt:

„2025 war in Bezug auf Deals von Licht und Schatten geprägt. Zwar gibt es wieder leicht mehr Transaktionen, insgesamt ist das Marktgeschehen aber immer noch verhalten. Ich gehe davon aus, dass sich der Markt 2026 weiterhin leicht aufwärts entwickeln wird.“

Geschäftsbereich Property Management wächst überdurchschnittlich

Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA und u.a. verantwortlich für den Geschäftsbereich Property Management, sagt:

„Das Property Management ist 2025 –gemessen an den Kennzahlen betreuter Fläche und betreuter Einheiten – stark gewachsen.“ Die Anzahl der in diesem Geschäftsbereich betreuten Einheiten (Wohnen und Gewerbe) nahm signifikant zu. Wir verwalten heute rund 24.000 Einheiten und die betreute Fläche wuchs um 16 Prozent auf 1,7 Mio. Quadratmeter.“

Hau weiter: „Wir haben 2025 wertvolle Erfahrungen gesammelt und uns im Property Management weiter erfolgreich positioniert. Das gilt zum Beispiel für die Übernahme von Immobilienbeständen mit besonderem Entwicklungsbedarf. Bei derartigen Mandaten bildet die Erhebung und Übernahme von Daten in professionelle, digitale Prozesse oft eine erhebliche Herausforderung für das operative Management. Uns ist es gelungen, diese Herausforderung in der Praxis erfolgreich zu meistern. 2026 wollen wir weiterwachsen und weitere Mandate gewinnen – bei Wohn- und Gewerbeimmobilien. Außerdem werden wir zunehmend von Banken und institutionellen Investoren angesprochen, die für ihre Immobilienbestände spezialisierte und verlässliche Partner suchen. Ich rechne daher auch 2026 mit deutlich mehr Neugeschäft.“

Markus Reinert FRICS, COO der Becken Holding GmbH, des Gesellschafters der INDUSTRIA Immobilien, ergänzt:

„Wir hatten Anfang 2025 ein Wachstumsziel von 500 Mio. Euro AuM für das Asset und Property Management ausgerufen. Es ist uns gelungen, dieses Jahresziel sogar um 200 Mio. Euro AuM-Wachstum zu übertreffen. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis in einer herausfordernden Zeit.“

Mit Blick auf 2026 sagt der Becken-COO: „Wir wollen diesen Wachstumskurs auch 2026 fortsetzen und erneut um rund 500 Mio. Euro AuM wachsen. Neben organischem Wachstum kommt auch anorganisches Wachstum durch Übernahme von Gesellschaften in Frage.“

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